Zoos und Tierparke sind ein blutiges Feigenblatt.


Der Zoo und Tierpark ist ein blutiges Feigenblatt.
Wildtiere sollten in Freiheit leben.
Doch hier gibt es keine Natur mehr und global immer weniger freie Lebensräume.
Die Mehrzahl der Wildtiere leben noch relativ frei. Das müssen wir erhalten.
Aussterbende Rassen sollten nicht als Generalentschuldigung missbraucht werden, alle Wildtiere zu kasernieren.

Aber da draußen im Dschungel oder Serengeti lebten sie nicht so lange, wegen böser Menschen?
Wildtiere wählten lieber Freiheit statt länger in Gefangenschaft zu leben.
Dies würden Sie als Mensch doch wohl auch.
Oder lieber im Knast mit gesundem Essen, ohne Alkohol ua Risiko-Spaß dafür länger zu leben?
Na, also.
Sie nennen es "natürliches Lebensrisiko" für sich und Menschen, aber Wildtieren sprechen Sie sowas ab, aus heuchlerischem Tierschutz?

Ja, die Lebensräume der Wildtiere werden von Menschen vernichtet.
Aber der Zoo bildet ja eben NICHT die Besucher dahingehend, die Natur zu retten und auf deren Schuld daran durch falschen Konsum und Ignoranz.


Zoos erhalten fremde und exotische Tierarten und Rassen, die woanders ausgerottet würden?
Aber auch wir hierzulande rotten Tierrassen und Arten aus - durch essen.
Ja, jedes Tierfleischschnitzel tötet mehrfach!
1. Nicht nur das Schwein - und über 20% "Ausschuss-Tiere", die vielen dem Teller auf dem Müll landen.
2. Die Agrarindustrie vergiftet Insekten ua Wildtiere für Billigfleisch. Viele wilde Tiere aber auch Pflanzen stehen deshalb auf der Roten Liste, von Singvögeln bis Unken.
3. Die Züchtung von Fleischrassen in der Landwirtschaft und dadurch genetische Einfalt, bringen ebenso schwächere Tierrassen zum Aussterben. Beim Mastschweine gibt es fast nur noch EINE Rasse, andere, meist alte Haustierrassen sterben aus, weil es sich weniger lohnt.
Zudem vermehren wir dazu genetisch ausgewählt nur wenige Individuen, quasi Brüder.
Wir erkennen, das wir selber heimische Tiere ausrotten durch nicht nachhaltige Tierproduktion und Tierausbeutung.


In Zoos machen wir es ähnlich schlimm.


Zoos wollen ja Ihre Gäste aber nicht verschrecken mit solchen Fakten.
Kinder sollten lernen, dass es Zoos gibt, WEIL der Mensch so böse ist und Tiere quält und ausrottet, aus Esslust und Billigwahn.
Aber Tierrechte und Moral traut sich anscheinend niemand zu.
Insofern bleibt Zoo nur Show und Konsum.

Wenn Zoos schon meinten, sie betrieben Artenschutz, sollten Sie doch mal 100 Meter rausgehen und erkennen, dass heimische Tiere rapide aussterben. 
Also warum präsentieren sie nicht unsere vielfältigen heimischen Wildtiere , auch Insekten, von denen wir weniger wissen als über Zebras.
Die heimischen Nutztiere und auch ein Streichelzoo wären vonnöten.
Oder sollte man doch kein so zutrauliches Verhältnis zum Schnitzel auf dem Teller entwickeln?

Zudem wirkt Erhaltungszucht, so wie alle bisherigen gutmeinenden Zoo-Konzepte, entmoralisierend auf Besucher.
Man selber brauche sich nicht mehr zu kümmern, denn alles sei ja in Ordnung, das denken zuviele.
Ja, das ist auch, wie bei so vielen anderen Problemen, ein Wegschieben zum Selbstschutz: Ich muss mich nicht verantwortlich fühlen.
Und so wollen diese nur einen schönen Tag ohne Selbstkritik: muss man denn alles kaputt meckern?!
Und auch die lieben Kinderchen sollen bitte nicht überfordert werden.


Also: das vermeintliche Tierschutzkonzept des Zoos ist fadenscheiniges Greenwashing.
Dafür bezahlt man aber doch sehr viel Eintrittsgeld...

meine Meinung.

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Auch Streichelzoos sind Tierausbeutung.


#stopzoo #endzoo #freeanimals #zooboykott

Foto: peta.de

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